Seit September 2008 wurde unsere Krippengruppe "Schneckenhaus" mit 12 Plätzen in das Haus für Kinder integriert. Im Dezember 2012 sind die Krippenkinder in die neu angebauten Räumlichkeiten eingezogen. Bereits 2018 wurde aufgrund des steigenden Bedarfes eine weitere Krippengruppe "Spatzennest" eröffnet. Diese befindet sich, bis der neue Anbau fertig ist, im Untergeschoss.
Folgende Räume bietet das Schneckenhaus:
Räume im Spatzennest:
Zusätzlich kann von beiden Krippengruppen der Intensivraum und die Turnhalle genutzt werden.
Die Räumlichkeiten bieten Möglichkeiten, altersgemäße Entwicklungsanregungen zu geben, Freiraum, um selbst zu agieren. Unsere Kinderkrippe versteht sich als familienähnlicher Lebensraum, in dem Kinder Geborgenheit und soziales Miteinander erleben. Die Kinderkrippe verfügt außerdem über einen weitläufig gestalteten Außenbereich indem die Kinder verschiedene Erfahrungen machen können. Wir ermöglichen einen individuellen Tagesrhythmus, Essens- und Ruhezeiten dem einzelnen Kind entsprechend.
Wir unterstützen das Kind dabei:
Es ist uns wichtig, die Persönlichkeit jedes Kindes zu respektieren und sehr behutsam mit ihm umzugehen. Schon Kleinkinder wollen sich in all ihren Facetten und mit all ihren Fähigkeiten entwickeln und sich eine breite Basis an Spiel- und Lernerfahrungen schaffen. Mit Freude und Energie üben sie Sprechen und Laufen und zeigen eine angeborene Lust an Rhythmik. Kinder wollen die Welt mit allen Sinnen erkunden und genießen – drinnen und draußen, sich und andere Kinder entdecken und auf diese Weise immer mehr ihre Persönlichkeit entwickeln. Folglich geschieht eine Entwicklung von Kopf – Herz – und Hand gleichermaßen.
Die Erzieherin stellt sich auf den Entwicklungsstand und das momentane Befinden des Kindes ein. Eigenes Ausprobieren steht im Vordergrund auf dem Weg zur Selbständigkeit. Lernen geschieht auch durch Nachahmung, indem Kinder soziales Geschehen beobachten und erleben.
Bei Kleinstkindern geschieht Kommunikation über Blicke, Berührung, Bewegung, Mimik und Körperhaltung. Zugewandte Aufmerksamkeit und sprachliche Stimulation durch Kinder und Erzieher unterstützt die Sprachentwicklung.
Meist beginnt mit dem zweiten Lebensjahr die Willensbildung beim Kind, das so- genannte Trotzalter. In diesem Lernfeld wird das Ich- Bewusstsein gestärkt, das Besitzdenken des Kindes relativiert, der Entdeckerdrang in Lernerfahrungen umgesetzt. Gefahrenquellen gilt es einschätzen zu lernen. Besonders wichtig ist für die Entwicklung der Phantasie Zeit und Raum zu geben, wobei der Prozess wichtiger ist als das Ergebnis.
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit Elternhaus- Krippe ist von größter Bedeutung.